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	<title>Kunst Archives &#8226; Gottscheer Blog</title>
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	<description>Gottscheer Blog: Blog über das kulturelle Erbe von Gottschee (Kočevska)</description>
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		<title>Die Kirche der Heiligen Drei Könige in Črni Potok</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Moric]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 22:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erbe]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Črni Potok]]></category>
		<category><![CDATA[Gottschee]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzenbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kirche der Heiligen Drei Könige in Črni Potok ist eine der wenigen Kirchen in der Region Kočevje (Gottschee), die den Zweiten Weltkrieg und die darauffolgenden Zerstörungen überstanden haben. Ihre Ursprünge reichen bis in das frühe 16. Jahrhundert zurück, womit sie zu den ältesten Sakralbauten der Region zählt. In ihrem Inneren bewahrt sie einen wertvollen Schatz: das Fresko Der Besuch und die Anbetung der Heiligen Drei Könige, das im Zuge restauratorischer Arbeiten im Jahr 1992 entdeckt wurde. Besonderheit: Der durstige Mann Die Heilige Drei Könige werden von einem Gottscheer Mann begleitet, der, vom Durst geplagt, aus einem kleinen Fässchen – einer sogenannten Putscherle – trinkt. Dieses kleine, aber bemerkenswerte Detail eröffnet den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in den Alltag im Kočevje-Gebiet vor Jahrhunderten. Putscherle wurden von den Gottscheern hergestellt und in benachbarte Regionen und Länder verkauft. Ihre Bedeutung wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass der renommierte Polyhistor Johann Weikhard von Valvasor die Gottscheer mit Putscherle in seinem umfangreichen Werk Die Ehre des Herzogtums Krain (1689) dargestellt hat. Weitere kirchliche Ausstattung Die Kirche der Heiligen Drei Könige steht im Zentrum des Dorfes Črni Potok (Schwarzenbach), das aufgrund seines gut erhaltenen dörflichen Ortskerns als Siedlungsdenkmal im Register des kulturellen Erbes geführt wird. [&#8230;]</p>
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<p>Die Kirche der Heiligen Drei Könige in Črni Potok ist eine der wenigen Kirchen in der Region Kočevje (Gottschee), die den Zweiten Weltkrieg und die darauffolgenden Zerstörungen überstanden haben.  Ihre Ursprünge reichen bis in das frühe 16. Jahrhundert zurück, womit sie zu den ältesten Sakralbauten der Region zählt. In ihrem Inneren bewahrt sie einen wertvollen Schatz: das Fresko Der Besuch und die Anbetung der Heiligen Drei Könige, das im Zuge restauratorischer Arbeiten im Jahr 1992 entdeckt wurde.  </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/pohod-treh-kraljev-web-full-1024x768.jpg" alt="Das Fresko Der Besuch und die Anbetung der Heiligen Drei K&#xF6;nige. Foto: Anja Moric.  " class="wp-image-2887" style="width:635px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/pohod-treh-kraljev-web-full-1024x768.jpg 1024w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/pohod-treh-kraljev-web-full-300x225.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/pohod-treh-kraljev-web-full-768x576.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/pohod-treh-kraljev-web-full-1536x1152.jpg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/pohod-treh-kraljev-web-full.jpg 1600w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/pohod-treh-kraljev-web-full-750x563.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Fresko Der Besuch und die Anbetung der Heiligen Drei Könige. Foto: Anja Moric. Foto: Anja Moric.</figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Besonderheit: Der durstige Mann</strong></h2>

<p>Die Heilige Drei Könige werden von einem Gottscheer Mann begleitet, der, vom Durst geplagt, aus einem kleinen Fässchen – einer sogenannten <em>Putscherle</em> – trinkt. Dieses kleine, aber bemerkenswerte Detail eröffnet den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in den Alltag im Kočevje-Gebiet vor Jahrhunderten. Putscherle wurden von den Gottscheern hergestellt und in benachbarte Regionen und Länder verkauft. Ihre Bedeutung wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass der renommierte Polyhistor Johann Weikhard von Valvasor die Gottscheer mit Putscherle in seinem umfangreichen Werk Die Ehre des Herzogtums Krain (1689) dargestellt hat.    </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1017" height="768" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/kocevarji-valvasor.jpg" alt="Valvasors Darstellung der Gottscheer mit Putscherle." class="wp-image-2889" style="width:598px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/kocevarji-valvasor.jpg 1017w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/kocevarji-valvasor-300x227.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/kocevarji-valvasor-768x580.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/kocevarji-valvasor-750x566.jpg 750w" sizes="(max-width: 1017px) 100vw, 1017px" /><figcaption class="wp-element-caption">Valvasors Darstellung der Gottscheer mit Putscherle.</figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weitere kirchliche Ausstattung</strong></h2>

<p>Die Kirche der Heiligen Drei Könige steht im Zentrum des Dorfes Črni Potok (Schwarzenbach), das aufgrund seines gut erhaltenen dörflichen Ortskerns als Siedlungsdenkmal im Register des kulturellen Erbes geführt wird. Die Kirche erhebt sich auf einer kleinen Anhöhe in der Dorfmitte. An den ehemaligen Dorffriedhof, der 1836 in das nahegelegene Zajčje Polje (deutsch: Hasenfeld, gottscheerisch: Huəshnbold) verlegt wurde, erinnern heute Reste der Friedhofsmauer.   </p>

<p>Neben dem Hauptfresko besitzt die Kirche weitere außergewöhnlich gut erhaltene Ausstattungsstücke. Dazu zählen kleinere Wandmalereien des gekreuzigten Christus sowie des heiligen Michael, der die Seelen auf einer Waage wiegt, ebenso wie ein Altar aus dem späten 17. Jahrhundert, der ebenfalls die Anbetung der Heiligen Drei Könige darstellt.   </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="582" height="1024" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/freska-sv-mihael-web-e1767563282274-582x1024.jpg" alt="Das Fresko des heiligen Michael. Die Kirche der Heiligen Drei K&#xF6;nige in &#x10C;rni Potok.   " class="wp-image-2888" style="width:455px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Das Fresko des heiligen Michael.  Foto: Anja Moric.</figcaption></figure>
</div>
<p>Über dem Uhrwerk im Glockenturm hängen zwei eiserne Glocken aus dem Jahr 1923; die kleinere ist eine Stiftung der Familie Eisenzopf aus Amerika.</p>

<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gefährdung der Kirche durch Bauschäden</strong></h2>

<p>Heute befindet sich die Kirche leider in einem sehr schlechten Zustand. Bodensetzungen und Erdbebenschäden haben tiefe Risse im Bauwerk verursacht, die sowohl die Bausubstanz als auch die wertvollen Fresken gefährden. Ohne rechtzeitige und angemessene Maßnahmen besteht die ernsthafte Gefahr, einen bedeutenden Teil des historischen und kulturellen Erbes zu verlieren.  </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/razpoke-oltar-web-full-768x1024.jpg" alt="Risse gef&#xE4;hrden die statische Stabilit&#xE4;t des Kirchengeb&#xE4;udes. Die Kirche der Heiligen Drei K&#xF6;nige in &#x10C;rni Potok.  " class="wp-image-2891" style="width:415px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/razpoke-oltar-web-full-768x1024.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/razpoke-oltar-web-full-225x300.jpg 225w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/razpoke-oltar-web-full-1152x1536.jpg 1152w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/razpoke-oltar-web-full.jpg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/razpoke-oltar-web-full-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Risse gefährden die statische Stabilität des Kirchengebäudes. Foto: Anja Moric.</figcaption></figure>
</div>
<p>Seit 2023 setzt sich das Institut Putscherle für den Schutz und die Restaurierung dieses Kulturdenkmals ein. Ein wichtiger Schritt nach vorne wurde Anfang 2025 getan, als die Gemeinde Kočevje erste Mittel für fachliche Analysen bereitstellte. Diese werden die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen genau bestimmen – doch schon jetzt ist klar, dass die Restaurierung umfangreich und finanziell anspruchsvoll sein wird. Daher sind wir für jede <a href="https://putscherle.com/cerkev-v-crnem-potoku-dragocen-spomenik-potrebuje-naso-pomoc/">Spende </a>dankbar.  </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="769" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/cerkev-notranjost-web-full.jpg" alt="Begutachtung der Risse und des Gel&#xE4;ndes gemeinsam mit Fachleuten des Slowenischen Instituts f&#xFC;r Bauwesen. Die Kirche der Heiligen Drei K&#xF6;nige in &#x10C;rni Potok  " class="wp-image-2890" style="width:567px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/cerkev-notranjost-web-full.jpg 1024w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/cerkev-notranjost-web-full-300x225.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/cerkev-notranjost-web-full-768x577.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2026/01/cerkev-notranjost-web-full-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Begutachtung der Risse und des Geländes gemeinsam mit Fachleuten des Slowenischen Instituts für Bauwesen. Foto: Anja Moric.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die Kirche in Črni Potok ist nicht nur ein architektonisches Relikt. Sie ist Trägerin der lokalen Identität, eine stille Erzählerin der Regionalgeschichte und ein Symbol des kulturellen Zusammenlebens in der Region Kočevje. Die Bewahrung solcher Orte bedeutet die Bewahrung von Erinnerung – und eröffnet zugleich Chancen für die Entwicklung des Kulturtourismus in der Region.   </p>

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<iframe loading="lazy" title="Dediščina Kočevarjev - Na lepše  S0E7" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/i5Dxz0yYz6g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Ein Beitrag über die Kirche in Črni Potok in der Fernsehsendung Na lepše; der Beitrag ist im letzten Teil der Folge zu sehen.</figcaption></figure>

<p class="has-small-font-size"><strong>Quellen:</strong></p>

<p class="has-small-font-size">Resman, Blaž in Helena Seražin. 2010. Upravna enota Kočevje: umetnostna topografija Kočevske. Ljubljana: Založba ZRC.</p>

<p class="has-small-font-size">Zupan, Gojko, Ferenc, Mitja in France Dolinar. 1993. Cerkve na Kočevskem nekoč in danes. Kočevje: Župnija, Muzej.</p>

<p class="has-medium-font-size">Lesen Sie im vorherigen Beitrag: <a href="https://www.kocevskibrlog.com/turski-vpadi-odsev-v-kocevarskem-izrocilu/">Türkische Einfälle – ihr Spiegel im Gottscheerrischen Überlieferungsgut</a>.</p>
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		<title>Künstlerische Tätigkeit in Kočevska (Gottschee) Region</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Moric]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 10:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Gottschee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Kočevska hat künstlerische Tätigkeit, sowohl von akademischen als auch von Amateurkünstlern, einen besonderen Charakter. Zum einen ist sie eng mit den natürlichen Gegebenheiten der Region verbunden, zum anderen sucht sie ihren Ausdruck in der Vergangenheit. Kočevska weckt nicht nur Phantasie der Künstler, sondern ist auch ein Ort, in dem sich künstlerische Ideen mit dem kulturellen Kontext verbinden und eine einzigartige Kunstlandschaft schaffen. Sie verbindet Werke der Künstler, die in Kočevska vor dem Weltkrieg arbeiteten, der Gottscheer, die in den USA, Kanada, Österreich und Deutschland tätig sind, wohin sie aufgrund der turbulenten Geschichte ausgewandert sind, und deren, denen Kočevska nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Zuhause bot. Unter den letzteren gibt es auch viele, die aus Hunger nach Brot (oder Inspiration) in andere Orte oder sogar ins Ausland gegangen sind. Ihnen allen ist gemeinsam, dass die Erfahrung von Kočevska ihre Arbeit auf eine oder eine andere Weise geprägt hat. Podobe trpljenja in težkega življenja Maler und Bildhauer, Stane Jarm, der mit seinen Werken die größten künstlerischen Spuren hinterlassen hat, verband oft beides – die Natur von Kočevska und Vergangenheit. Holz war das Grundmaterial für seine Werke. Seine Skulpturen, wie der Kreuzweg bei der Grabstätte Pod Krenom und die Bilder des [&#8230;]</p>
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<p>In Kočevska hat künstlerische Tätigkeit, sowohl von akademischen als auch von Amateurkünstlern, einen besonderen Charakter. Zum einen ist sie eng mit den natürlichen Gegebenheiten der Region verbunden, zum anderen sucht sie ihren Ausdruck in der Vergangenheit. Kočevska weckt nicht nur Phantasie der Künstler, sondern ist auch ein Ort, in dem sich künstlerische Ideen mit dem kulturellen Kontext verbinden und eine einzigartige Kunstlandschaft schaffen. Sie verbindet Werke der Künstler, die in Kočevska vor dem Weltkrieg arbeiteten, der Gottscheer, die in den USA, Kanada, Österreich und Deutschland tätig sind, wohin sie aufgrund der turbulenten Geschichte ausgewandert sind, und deren, denen Kočevska nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Zuhause bot. Unter den letzteren gibt es auch viele, die aus Hunger nach Brot (oder Inspiration) in andere Orte oder sogar ins Ausland gegangen sind. Ihnen allen ist gemeinsam, dass die Erfahrung von Kočevska ihre Arbeit auf eine oder eine andere Weise geprägt hat.     </p>

<h2 class="wp-block-heading">Podobe trpljenja in težkega življenja</h2>

<p>Maler und Bildhauer, Stane Jarm, der mit seinen Werken die größten künstlerischen Spuren hinterlassen hat, verband oft beides – die Natur von Kočevska und Vergangenheit. Holz war das Grundmaterial für seine Werke. Seine Skulpturen, wie der Kreuzweg bei der Grabstätte Pod Krenom und die Bilder des leidenden Jesus, stellen das Leiden dar, das Menschen von Kočevska Region geprägt hat.  </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0239-768x1024.jpeg" alt="Frau, Detail. Stane Jarm. Privatbesitz.  " class="wp-image-2278" style="width:372px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0239-768x1024.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0239-225x300.jpeg 225w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0239-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0239-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0239-750x1000.jpeg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0239-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Frau, Detail. Stane Jarm. Privatbesitz.  </figcaption></figure>
</div>
<p>Matija Glad (1912 – 1995), Jarms Schüler und Amateurbildhauer, stellte hauptsächlich Szenen aus dem Alltagsleben dar. Seine Skulpturen erwecken raue Gesichter von Köhlern, Hausierern, Bilchjägern, Schmieden und anderen Gestalten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. </p>

<p>Bilder aus dem dörflichen Alltag spiegeln sich auch in den Zeichnungen von Martha Hutter aus New York wider. Eine Frau, die einen Kübel auf ihrem Kopf trägt, zwei Gottscheerinnen, die sich an einem Holzofen im gottscheerischen Dialekt unterhalten, oder eine Mutter, die in einem Butterfass Butter herstellt, während Kinder auf etwas Süßes warten, sind nur einige von ihnen. </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0240-768x1024.jpeg" alt="Gottscheerinnen, die sich im gottscheerischen Dialekt unterhalten. Martha Hutter. Privatbesitz.  " class="wp-image-2282" style="width:369px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0240-768x1024.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0240-225x300.jpeg 225w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0240-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0240-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0240-750x1000.jpeg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0240-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gottscheerinnen, die sich im gottscheerischen Dialekt unterhalten. Martha Hutter. Privatbesitz.  </figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading">Podobe kočevskih vasi</h2>

<p>Michael Ruppe (1863 – 1951), in Ovčjak (Schaflein) bei Koprivnik (Nesselthal) geborener Maler und Bildhauer, ist in Österreich, wo er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte und arbeitete, noch bekannter als in Kočevska. In Salzburg ist sogar eine Straße nach ihm benannt. Im August 1928, als er mit seiner Frau Kočevska besuchte, ließ er sich von der Landschaft und Dörfer inspirieren, die er mehrmals malte. Bilder von Kočevska Region dienten auch Roman Erich Petsche (1907 – 1993) als Inspiration, die er in „Lumigraphien“ darstellte, so nannte er seine Mischtechnik aus Collage und Pastellmalerei. Der Künstler, der dafür bekannt war, seine Werke nicht zu verkaufen, wurde 1982 vom Holocaust-Gedenkzentrum mit dem Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet. Während des Zweiten Weltkriegs rettete er nämlich zwei jüdische Mädchen vor dem Tod in einem Konzentrationslager.    </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="879" height="1024" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2574-879x1024.jpg" alt="&#x10C;rmo&#x161;njice (Tschermoschnitz). Lumigraphie bei Roman Erich Petsche. Privatbesitz.  " class="wp-image-2274" style="width:405px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2574-879x1024.jpg 879w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2574-257x300.jpg 257w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2574-768x895.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2574-1318x1536.jpg 1318w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2574-1757x2048.jpg 1757w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_2574-750x874.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 879px) 100vw, 879px" /><figcaption class="wp-element-caption">Črmošnjice (Tschermoschnitz). Lumigraphie bei Roman Erich Petsche. Privatbesitz.  </figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading">Fotografije Kočevske </h2>

<p>Auch Fotografen haben Bilder des Kočevska aus der Vorkriegszeit verewigt. Am weitesten verbreitet sind die Fotos von Kočevje vom Einheimischen Josef Dornig Jr. Das Fotomaterial aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist im Laufe der Zeit in Museen in Slowenien, Österreich und Deutschland „verloren“ gegangen. Dort werden unter anderem Fotografien von Hugo Groth (1869 – 1954) und Rudolf Hartmann (1903 – 2002), dem Forscher der s. g. „deutschen Minderheiten“, aufbewahrt.   </p>

<p>In den USA war im Bereich Fotografie insbesondere John B. Gladitsch tätig, der viele Bilder aus dem Leben der ausgewanderten Gottscheer und ihrer Vereine einfing. Auch die Fotografen Vito Oražem (Deutschland) und Klavdij Sluban (Frankreich), die sich beide von der Erfahrung des Aufwachsens in Kočevska inspirieren ließen, haben in Kočevska einige Anregungen für ihre Arbeiten gefunden. Insbesondere Oražem hat mit seinem scharfen Blick für Details scheinbar verborgene Fragmente der Realität von Kočevska in seinen Werken festgehalten.   </p>

<p>Ein besonders häufiges Motiv der zeitgenössischen Fotografen des Kočevska, z. B. von Petra und Stane Draškovič Pelc, Marjan Artnak und Mitgliedern des Fotografenvereins Grča, sind Wälder und ihre tierischen Bewohner. Unter der Schirmherrschaft des Vereins wird jedes Jahr eine Ausstellung der Naturfotografien veranstaltet.  </p>

<h2 class="wp-block-heading">Kočevska sodobna umetnost med lokalnostjo in identiteto</h2>

<p>Künstlerische Tätigkeit in Kočevska ist nicht nur ein ästhetischer Ausdruck, sondern auch ein Mittel, um die Identität zu bewahren, die Gemeinschaft zu hinterfragen und den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu fördern. Dies spiegelt sich in der Arbeit der Schriftstellerin und der bildenden Künstlerin Lela B. Njatin, die unter anderem die Ausstellung <em>Kočevje</em> aus der Reihe <em>Ljubljana se klanja Sloveniji III</em> (dt.: Ljubljana verbeugt sich dem Slowenien III) in der Galerie Vžigalica in Ljubljana organisierte. Sie wählte einige Künstler, die zwischen den Jahren 2000 und 2019 mit ihrer Arbeit oder Aufenthalt mit Kočevska verbunden waren. Sie sind durch die Präsenz des Todes oder des Vergehens, die Kočevskos Vergangenheit und Gegenwart geprägt haben, zu einem thematischen Ganzen verbunden. Jedes der Werke spiegelt auch den Inhalt des lokalen in der Identität des Autors und/oder seines künstlerischen Ausdrucks wider, sei es in Form eines (Ur)Waldes oder einer städtischen Infrastruktur.     </p>

<h2 class="wp-block-heading">KočevArt – Ausstellung der Gottscheer(ischen) Künstler</h2>

<p>Im September 2019 eröffnete die Anstalt Putscherle im Rahmen der <em>5. Tage der gottscheerischen Kulturen</em>, die in Gottschee stattfanden, in der Bibliothek Gottschee eine Ausstellung der Werke von gottscheer(ischen) Künstlern <em>KočevArt</em>. Die Ausstellung ist die erste breitere Darbietung des künstlerischen Schaffens (akademisch oder für Kunstliebhaber) im Gottscheeland seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute. Besucher konnten sich Gemälde, Skulpturen und Fotografien der 20 akademischen und nicht akademischen Künstlern sehen, die uns Autoren oder ihre Familienangehörigen geliehen haben.    </p>

<p>Die Werke der Künstler, die auf dem Gebiet des breiteren Gottscheelandes oder in den gottscheerischen Ausländergemeinschaften (Österreich, USA und Kanada) schaffen oder geschafft haben, ermöglichen einen Einblick in die Tiefe der menschlichen Wahrnehmung und stellen das Leben und den Alltag im Gottscheeland in verschiedenen Zeitabschnitten dar, weswegen sie auch neben dem künstlerischen auch einen unbezahlbaren ethnologischen Wert haben. Gleichzeitig spiegelt die Ausstellung die soziale Realität in der Region Kočevska über einen langen Zeitraum wider, da die Werke neben der Darstellung des Alltags (z. B. Butterherstellung, Arbeit in einem Bergwerk usw.) auch einen Sinn zeigen von tragischen Zwischenkriegsereignissen (z. B. Internierung in italienischen Lagern), aber auch von der tiefsten und abstraktesten Erfahrung des Menschen mit seiner eigenen inneren Welt.  </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="807" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG-2702-scaled-1-1024x807.jpg" alt="Werke von Sa&#x161;o Koprivec, Andrej Trobentar, Elisabeth Pemberger und Marko Glava&#x10D;. Ausstellung Ko&#x10D;evArt in der Bibliothek von Ko&#x10D;evje, September 2019. Foto: Anja Moric.  " class="wp-image-2285" style="width:545px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG-2702-scaled-1-1024x807.jpg 1024w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG-2702-scaled-1-300x236.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG-2702-scaled-1-768x605.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG-2702-scaled-1-1536x1210.jpg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG-2702-scaled-1-2048x1614.jpg 2048w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG-2702-scaled-1-750x591.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Werke von Sašo Koprivec, Andrej Trobentar, Elisabeth Pemberger und Marko Glavač. Ausstellung KočevArt in der Bibliothek von Kočevje, September 2019. Foto: Anja Moric.  </figcaption></figure>
</div>
<p>Bei der Vorbereitung der Ausstellung wollte ich, wie auch schon davor bei der Ausstellung <a href="http://putscherle.com/razstave/showcases-of-memory/"><em>Vitrinen des Gedenkens</em></a> ((im Jahren 2016-2018) einem breiteren Kreis der Leute das gottscheerische Kulturerbe vorzustellen und für die Verbindung und Zusammenarbeit mit allen, die in der Vergangenheit und jetzt das Schicksal des breiteren Gottscheelandes geformt haben, also mit Gottscheer Altsiedlern, ausgewanderten Gottscheern (aus den USA, Kanada und Österreich) und Nachkriegszuwanderern, einen Raum zu schaffen. Dabei war der Zweck des Projekts auch Erkennbarkeit und positive Wertung der gottscheerischen Kultur bzw. der künstlerischen Produktion von Akademikern und Kunstliebhabern in Gottscheeland und in Slowenien zu steigern und dabei zur Überwindung der Stereotypen und zur Förderung des interkulturel- len Dialogs auf dem breiteren Gebiet des Gottscheelandes beizutragen.  </p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="601" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_1976-scaled-1-1024x601.jpg" alt="Er&#xF6;ffnung der Ko&#x10D;evArt-Ausstellung in der Ko&#x10D;evje-Bibliothek, September 2019. Foto: &#x17D;arko Nanjara. " class="wp-image-2270" style="width:583px;height:auto" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_1976-scaled-1-1024x601.jpg 1024w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_1976-scaled-1-300x176.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_1976-scaled-1-768x451.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_1976-scaled-1-1536x901.jpg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_1976-scaled-1-2048x1202.jpg 2048w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2024/01/IMG_1976-scaled-1-750x440.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eröffnung der KočevArt-Ausstellung in der Kočevje-Bibliothek, September 2019. Foto: Žarko Nanjara. </figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Ausgestellte Werke:</strong><br/><strong>Fotografien:</strong> Josef Dornig (1904 – 1983, in den USA geboren, bis 1941 war er in Gottschee tätig, gestorben ist er in Graz, Österreich), John B. Gladisch (er lebt in New York, in den USA, Familie stammt aus Dolnja Briga/Niedertiefenbach) und Vito Oražem (er wuchs in Gottschee auf, er lebt jetzt in Deutschland).<br/><strong>Skulpturen:</strong> Matija Glad (1912 – 1995, er wurde in Banja Loka geboren, er war in Gottschee tätig), Marko Glavač (1959, er ist in Gottschee tätig), Tomaž Hartman (1957, er ist in Gottsche tätig), Matija Kobole (er ist in Šalka vas/Schalkendorf tätig), Anton Križ (er wurde in Tršće in Kroatien gebo- ren, er ist in Dolga vas/Grafenfeld tätig) und Matjaž Matko (er wurde 1958 in Novo mesto geboren und ist in Koprivnik/Nesseltal tätig).<br/><strong>Bildschnitzerei:</strong> Heinrich Putre (1928 – 1994, er wurde in Kočevska Reka/Rieg geboren, er war in den USA tätig).<br/><strong>Zeichnung:</strong> Martha Hutter (wurde in Livold/Lienfeld geboren, sie lebt in New York, USA).<br/><strong>Gemälden:</strong> Stane Jarm (1931 – 2011, in Osilnica geboren, in Gottschee tätig), Irena Kapš (aus Občice/ Krapflern), Viktor Kobola (1923, Šalka vas/Schalkendorf), Sašo Koprivec (in Gottsche tätig), Anne Kroisenbrunner (Kitchener, Kanada, Familie stammt aus Polom/Ebental), Elisabeth Pemberger (1948, in Klagenfurt, Österreich tätig), Roman Erich Petsche (1907 – 1998, in Gottschee geboren, in Österreich tätig), Michael Ruppe (1863 – 1951, in Ovčjak/Schäflein geboren, in Österreich tätig) und Andrej Trobentar (1951, in den 70- und 80-er Jahren des 20. Jahrhun- derts war er in Gottschee tätig).</p>

<p>Lesen Sie im vorherigen Artikel <a href="https://www.kocevskibrlog.com/de/luchs-eine-geheimnisvolle-katze-der-slowenischen-waelder/">Luchs, die geheimnisvolle Katze der slowenischen Wälder</a>.</p>
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		<title>Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Stara Cerkev (Mitterdorf)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Moric]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Stara Cerkev (Mitterdorf). Foto: Anja Moric. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stara Cerkev (Deutsch Mitterdorf) ist eine der ältesten Siedlungen und das erste katholische Zentrum im Gottschee-Land. Es wurde schon vor der Ankunft deutschsprachiger Kolonisten in den 30er Jahren des 14. Jahrhunderts besiedelt. Das Dorf hat seinen Namen nach der ältesten Kirche im Gottschee-Land bekommen, die vor dem Jahr 1339 gebaut wurde.     </p>

<p>Die Legende, die der Sammler gottscheerischer Erzählüberlieferungen Wilhelm Tschinkel niedergeschrieben hat, erzählt, dass die BewohnerInnen von Stara Cerkev und Slovenska vas vor hatten, die Kirche zunächst auf dem Hügel zwischen den beiden Dörfern zu erbauen, aber das Gestein, das sie dorthin brachten, jeden Morgen auf wundersame Weise an der Stelle der heutigen Kirche vorgefanden. Sie waren davon überzeugt, dass die Engel das Gestein umplatziert hatten, deswegen ergaben sie sich und die Kirche wurde auf der heutigen Stelle erbaut.  </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-783x1024.jpeg" alt="Die Kirche Mari&#xE4; Himmelfahrt in Stara Cerkev, Januar 2021. Foto: Anja Moric. " class="wp-image-1624" width="424" height="554" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-783x1024.jpeg 783w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-229x300.jpeg 229w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-768x1005.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-1174x1536.jpeg 1174w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-1565x2048.jpeg 1565w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-750x981.jpeg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7455-1-scaled.jpeg 1957w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" /><figcaption>Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Stara Cerkev, Januar 2021. Foto: Anja Moric. </figcaption></figure></div>

<h2 class="wp-block-heading">Die erste Kirche</h2>

<p>Die urtümliche Kirche war ein niedriges gotisches Gebäude mit sechs Altären. Sie war weit und breit als Wallfahrtskirche bekannt, da sie jedes Jahr von vielen Pilgern besucht wurde, insbesondere an Mariä Himmelfahrt am 15. August. Valvasor hat sie im Jahr 1689 in seinem Buch Die Ehre des Herzogthums Krain »Unserer Lieben Frau zu Altkirchen« genannt, das Urbarium aus dem Jahr 1574 aber »Liebfrauenkirche zu Mitterdorf«. Die Kirche hat bis Jahr 1788 zur Pfarrei in Ribnica/Reifnitz gehört und ist danach eine selbstständige Pfarrei geworden.     </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7265-768x1024.jpeg" alt="Das Innere des Kirchturms. Die Kirche Mari&#xE4; Himmelfahrt in Stara Cerkev. Foto: Anja Moric.  " class="wp-image-1625" width="457" height="609" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7265-768x1024.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7265-225x300.jpeg 225w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7265-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7265-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7265-750x1000.jpeg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7265-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 457px) 100vw, 457px" /><figcaption>Das Innere des Kirchturms. Foto: Anja Moric. </figcaption></figure></div>

<h2 class="wp-block-heading">Die zweite Kirche</h2>

<p>Das alte Kirchengebäude ist im Laufe der Zeit aufgrund des Bevölkerungszuwachses zu klein geworden, deswegen wurde sie, wie es im Jahr 1822 Pfarrer Martin Rankel berichtet hat, mit zwei Seitenräumen vergrößert, wodurch man nicht zum Altar sehen konnte, deswegen haben die Leute während der Messe meistens geplaudert. Die Kirche wurde im Jahr 1818 abgebaut und in nur fünf Monaten ohne entsprechende Planung und Fachleitung neu erbaut. Von der urtümlichen Kirche ist nur der Kirchturm geblieben. Ein so erbautes Gebäude konnte man nicht lange gebrauchen. Im Jahr 1848 wurde es bereits so schwer beschädigt, dass man während jeden Gewitters Angst hatte, dass der Kirchturm abreißen wird und manchmal während der Messe sind Stücke des Verputzes auf die Gläubigen gefallen.     </p>

<h2 class="wp-block-heading">Die dritte – heutige Kirche</h2>

<p>Im Jahr 1853 wurde die Kirche abgerissen und nach Plänen des friaulischen Architekten Silvester Venchiarutti angefangen, die dritte, d. h. jetzige Kirche Mariä Himmelfahrt zu bauen. Sie wurde am 12. Oktober 1855 gesegnet und am 21. Juni 1857 von Fürstbischof Anton Alojzij Wolf eingeweiht.    </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_6426-1024x768.jpeg" alt="Der Hahn, der die Kreuzspitze des Kirchturms der Kirche Mari&#xE4; Himmelfahrt ziert. W&#xE4;hrend der Renovierung im Jahr 2021 wurde er durch eine Replik ersetzt. Foto: Anja Moric.  " class="wp-image-1628" width="498" height="374" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_6426-1024x768.jpeg 1024w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_6426-300x225.jpeg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_6426-768x576.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_6426-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_6426-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_6426-750x563.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 498px) 100vw, 498px" /><figcaption>Der Hahn, der die Kreuzspitze des Kirchturms der Kirche Mariä Himmelfahrt ziert. Während der Renovierung im Jahr 2021 wurde er durch eine Replik ersetzt. Foto: Anja Moric.  </figcaption></figure></div>

<h3 class="wp-block-heading">Die Freske Mariä Himmelfahrt</h3>

<p>Beim Betreten der Kirche zieht es den Blick vor allem auf die Freske Mariä Himmelfahrt an der Hinterwand des Presbyteriums über dem Hauptaltar. Im Jahr 1854 wurde sie von Domenico Fabris aus Osoppo in Friaul gemalt. Die Freske zeigt Maria, die sich von Engeln begleitet in den Himmel zum Gott Vater aufragt. Bei ihm sind zwei Engel, die eine Krone und ein Zepter halten. An der Gruft versammelte Aposteln richten ihren Blick in den Himmel. Auf dem Bogen über der Freske steht auf Deutsch: »Gegrüsset seist du Königin Mutter der Barmherzigkeit«. Die Freske wurde im Jahr 2020 vom Restaurierungszentrum unter der Leitung vom Institut für Schutz des Kulturerbes der Republik Slowenien renoviert.      </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_4394-768x1024.jpeg" alt="Die Freske Mari&#xE4; Himmelfahrt nach dem Restaurierungseingriff im Jahr 2020. Foto: Anja Moric. " class="wp-image-1631" width="430" height="573" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_4394-768x1024.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_4394-225x300.jpeg 225w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_4394-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_4394-1536x2048.jpeg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_4394-750x1000.jpeg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_4394-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px" /><figcaption>Die Freske Mariä Himmelfahrt nach dem Restaurierungseingriff im Jahr 2020. Foto: Anja Moric. </figcaption></figure></div>

<h3 class="wp-block-heading">Deutsche Inschriften erinnern an ehemalige BewohnerInnen</h3>

<p>Im Inneren der Kirche Mariä Himmelfahrt in Stara Cerkev sind noch mehrere deutsche Inschriften zu finden, die von der ehemaligen Mehrsprachigkeit im Gottschee-Land zeugen, z. B. auf dem Siegesbogen (Inschrift: »Gelobt sei Jesus und Maria«) sowie unter färbigen Buntglasfenstern und Bildern des Kreuzweges aus dem Jahr 1938. Auf Deutsch steht auch eine Widmung für die <a href="https://www.kocevskibrlog.com/de/denkmaeler-der-im-ersten-weltkrieg-gefallenen-in-kocevska-region-gottschee/">Opfer des ersten Weltkrieges auf der Gedenktafel</a>, die auf der nördliche Außenwand des Kirchturms befestigt ist.   Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Stara Cerkev ist eine der seltenen Kirchen in Gottschee-Land, die in Nachkriegswirren der Ideologie nicht abgerissen wurden. Im Inneren haben sogar einige Statuen und Bilder aus umliegenden abgerissenen Kirchen ihr Zuhause gefunden.  </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7289-900x1024.jpeg" alt="Zwei deutsche Inschriften auf den inneren Bogeng&#xE4;ngen der Kirche Mari&#xE4; Himmelfahrt in Stara Cerkev. Blick vom Kirchenchor. Foto: Anja Moric.  " class="wp-image-1634" width="447" height="508" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7289-900x1024.jpeg 900w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7289-264x300.jpeg 264w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7289-768x874.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7289-1350x1536.jpeg 1350w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7289-1800x2048.jpeg 1800w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7289-750x853.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px" /><figcaption>Zwei deutsche Inschriften auf den inneren Bogengängen der Kirche Mariä Himmelfahrt in Stara Cerkev. Blick vom Kirchenchor. Foto: Anja Moric.  </figcaption></figure></div>

<h2 class="wp-block-heading">Die geheimnisvolle kleine Glocke</h2>

<p>Der Kirchturm der Kirche Mariä Himmelfahrt hält ein bis heute nicht gelöstes Rätsel geheim. Es geht dabei um eine geheimnisvolle lateinische Inschrift auf der kleinen Bronzeglocke, womit sich schon mehrere Fachleute umsonst beschäftigt haben und die wahrscheinlich sagt: »Iuve Maria Consolatrix, Regina sanctorum« (Maria Trost, Königin aller Heiligen, hilf). Die Glocke wiegt bloß 33 kg und sie soll die Älteste im Gottschee-Land sein. Einige sind der Meinung, dass sie im 14. Jahrhundert deutsche Kolonisten mitgebracht haben, aber wahrscheinlicher ist, dass sie im 16. Jahrhundert eingegossen wurde. Das traurige Lied der kleinen Glocke – Totenglocke – war schon im Kirchengebäude im Jahr 1818 jedes Mal zu hören, wenn in der Pfarrei ein Kind verstorben ist.       </p>

<p>Heute gibt es im Kirchturm außer der Totenglocke, die inzwischen stumm ist, noch drei Eisenglocken. Sie wurden im Jahr 1922 in Jesenice eingegossen. Ton C wiegt 1990 kg, Ton E 980 kg und Ton G 712 kg.  </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-721x1024.jpeg" alt="Die kleine Glocke &#x2013; Totenglocke &#x2013; hat einst bei Kindstod gel&#xE4;utet, heute aber l&#xE4;utet sie nicht mehr. Foto: Anja Moric. " class="wp-image-1637" width="421" height="597" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-721x1024.jpeg 721w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-211x300.jpeg 211w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-768x1091.jpeg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-1081x1536.jpeg 1081w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-1441x2048.jpeg 1441w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-750x1066.jpeg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2021/01/IMG_7270-scaled.jpeg 1802w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption>Die kleine Glocke – Totenglocke – hat einst bei Kindstod geläutet, heute aber läutet sie nicht mehr. Foto: Anja Moric. </figcaption></figure></div>

<p class="has-small-font-size">Quellen:<br/>&#8211; Gottscheer Zeitung<br/>&#8211; Gottscheer Kalender<br/>&#8211; Eppich, Josef. 1930. Kirchen- und Pfarrgründungen im Gottscheer Gebiete; Josef Erker, ur. <em>Jubiläums-Festbuch der Gottscheer 600-Jahresfeier: aus Anlaß des 600-jährigen Bestandes des Gottscheer Landes</em>, str. 47–67. Gottschee: Festausschuss der Gottscheer 600-Jahrfeier.<br/>&#8211; Resman, Blaž in Seražin, Helena. 2010. Umetnostna topografija Slovenije: Upravna enota Kočevje: Občine Kočevje, Kostel in Osilnica. Ljubljana: Založba ZRC.<br/>&#8211; Rus, Jože. 1939. Jedro kočevskega vprašanja; Janko Mačkovšek, ur. <em>Kočevski zbornik: razprave o Kočevski in njenih ljudeh</em>. str. 131–173, Ljubljana: Vodstvo Družbe sv. Cirila in Metoda.<br/>&#8211; Simonič, Ivan. 1939. Zgodovina kočevskega ozemlja; ur. Janko Mačkovšek, ur. <em>Kočevski zbornik: razprave o Kočevski in njenih ljudeh</em>, str. 45–130, Ljubljana: Vodstvo Družbe sv. Cirila in Metoda.<br/>&#8211; Zupan, Gojko, Ferenc, Mitja in M. Dolinar, France. 1993. Cerkve na Kočevskem nekoč in danes. Kočevje: Župnija in Muzej.</p>

<p>Interessieren Sie sich für die kulturellen Aktivitäten der Gottscheer &#8211; Altsiedler? Lesen Sie unseren vorherigen Beitrag, in dem Urška Kop über die Anfänge der <a href="https://www.kocevskibrlog.com/de/die-volkstanzgruppe-des-gottscheer-altsiedler-vereins/">Folkloregruppe des Vereins Gottscheer- Altsiedler</a>schreibt. </p>
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		<title>Stane Jarm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Moric]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 23:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er war ein vielseitiger und sehr subtiler Künstler, der seine Inspiration in der heimischen Umwelt gesucht hat, insbesondere im Leben und Leiden der Ansässigen. Er hat den Sinn der Kunst sowie ihres Einflusses auf Identität von Kočevska erkannt und sie mit seinen Werken deutlich geprägt. Es könnte heißen, dass die Stadt Kočevje seine Forma Viva geworden ist, da seine Kunstwerke, unter denen das Bekannteste Deklica s piščalko (Mädchen mit der Flöte) ist, schon Jahrzehnte den Stadtpuls begleiten. Stanislav (Stane) Jarm wurde im Jahr 1931 in Osilnica in einer Schnitzfamilie geboren. Sein Großvater väterlicherseits, Vater und Bruder waren Bildschnitzer, sein Großvater mütterlicherseits war aber Kirchenmaler, deswegen war Jarm schon in seiner Kindheit von der Schnitzerei begeistert. Nach dem Studium der Bildhauerkunst an der Akademie für bildende Kunst in Ljubljana und nach der im Jahr 1956 abgeschlossenen Meisterklasse hat ihn sein Weg zurück nach Kočevje gebracht, wo er bildende Kunst an der Volksschule sowie einige Jahre Kunstgeschichte am Gymnasium Kočevje unterrichtet hat. Er war einer der Initiatoren für die Gründung von Likovni salon Kočevje (Das bildliche Salon Kočevje), wo er öfters seine Werke ausgestellt hat. Vor allem war er auf den Gebieten Bildhauerkunst, Graphik und Zeichnung aktiv. Er hat zahlreiche Preise und [&#8230;]</p>
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<p>Er war ein vielseitiger und sehr subtiler Künstler, der seine Inspiration in der heimischen Umwelt gesucht hat, insbesondere im Leben und Leiden der Ansässigen. Er hat den Sinn der Kunst sowie ihres Einflusses auf Identität von Kočevska erkannt und sie mit seinen Werken deutlich geprägt. Es könnte heißen, dass die Stadt Kočevje seine Forma Viva geworden ist, da seine Kunstwerke, unter denen das Bekannteste Deklica s piščalko (Mädchen mit der Flöte) ist, schon Jahrzehnte den Stadtpuls begleiten.   </p>

<p>Stanislav (Stane) Jarm wurde im Jahr 1931 in Osilnica in einer Schnitzfamilie geboren. Sein Großvater väterlicherseits, Vater und Bruder waren Bildschnitzer, sein Großvater mütterlicherseits war aber Kirchenmaler, deswegen war Jarm schon in seiner Kindheit von der Schnitzerei begeistert. Nach dem Studium der Bildhauerkunst an der Akademie für bildende Kunst in Ljubljana und nach der im Jahr 1956 abgeschlossenen Meisterklasse hat ihn sein Weg zurück nach Kočevje gebracht, wo er bildende Kunst an der Volksschule sowie einige Jahre Kunstgeschichte am Gymnasium Kočevje unterrichtet hat. Er war einer der Initiatoren für die Gründung von Likovni salon Kočevje (Das bildliche Salon Kočevje), wo er öfters seine Werke ausgestellt hat. Vor allem war er auf den Gebieten Bildhauerkunst, Graphik und Zeichnung aktiv. Er hat zahlreiche Preise und Ehrentitel erhalten.      </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://dlib.si/details/URN:NBN:SI:IMG-46S0CU93"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/11/Stane_URN_NBN_SI_IMG-46S0CU93.jpg" alt="" class="wp-image-639" width="529" height="350" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/11/Stane_URN_NBN_SI_IMG-46S0CU93.jpg 906w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/11/Stane_URN_NBN_SI_IMG-46S0CU93-300x199.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/11/Stane_URN_NBN_SI_IMG-46S0CU93-768x509.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/11/Stane_URN_NBN_SI_IMG-46S0CU93-750x498.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 529px) 100vw, 529px" /></a><figcaption>Stane Jarm, <a href="https://dlib.si/details/URN:NBN:SI:IMG-46S0CU93">Jarm, Fotosammlung der National- und Universitätsbibliothek. Foto: Pinter, Tihomir (2000). </a>.  </figcaption></figure></div>

<h3 class="wp-block-heading">Kunsttechniken</h3>

<p>Nach der Rückkehr nach Kočevje hat sich Stane Jarm zuerst dem Herstellen von Statuen aus Tonerde gewidmet, aber bald hat er sich vollkommen dem Holz zugewandt. Zuerst hat er es mit dem Meißel bearbeitet, danach mit der Axt und später mit der Motorsäge, die sein Hauptwerkzeug geworden ist. Seinen expressionistischen und erkenntlichen Stil hat eben der Gebrauch von Zimmerwerkzeug gekennzeichnet. In einem Interview aus dem Jahr 2002 hat er gesagt:    <em>»Ähnlich beeinflusst Werkzeug den Charakter eines Kunstwerks. Mir gefällt der Gebrauch der Motorsäge, da sie schnell und wirksam ist. Damit folge ich schnell meinen Ideen und Einfällen, meinem Gefühl. Ich habe viel Zeit an die Arbeit verschwendet und dann wollte ich in Eile das machen, was ‘freie KünstlerInnen’ langsam und in Ruhe machen konnten. Ich habe immer Eile, deshalb habe ich mein Werkzeug daran angepasst. Und noch von Zuhause war ich stark, ich habe z. B. gern Gras gemäht. Ich arbeite gern mit der Motorsäge, weil sie rohe, grobe Züge auf dem Holz zurücklässt, genauso wie es Leiden und ein hartes Leben an Leuten lassen.« </em>(Jarm in Gregorčič, 2002)<em>. </em> </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3147-1-scaled.jpg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1" alt="Waldbraut, Statue, Stane Jarm, Ko&#x10D;evje. Foto: Anja Moric." class="wp-image-666" width="390" height="519" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3147-1-scaled.jpg 1920w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3147-1-225x300.jpg 225w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3147-1-768x1024.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3147-1-1152x1536.jpg 1152w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3147-1-1536x2048.jpg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3147-1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 390px) 100vw, 390px" /></figure></div>

<h3 class="wp-block-heading">Leiden als Motiv und Inspiration</h3>

<p>Motive für zahlreiche Werke hat er in seinem Geburtstal kolpska dolina gefunden, im Wald, Leben und im Leiden der dortigen Bevölkerung – vor allem der Mütter, Witwen, Kinder und Geisel während des zweiten Weltkrieges. Ebenso hat ihn die Nachkriegsschlachterei erschüttert.  <em>»Meine Motive reichen bis in das Umwelterlebnis in der Kindheit. Krieg, grausame Gewalt, Leiden von Menschen, Tod sowie Jugend und Lied sind meine Motive. Ich habe es entweder selbst erlebt oder an Menschen in meiner engeren Umwelt miterlebt und allgemein im Menschenschicksal erahnt. Ich achte die menschliche Leiden, Traurigkeit und Freude. Ich würde gerne helfen, dass es auf der Welt nicht so viel unnötiges Leid gäbe, aber ich kann es nicht anders als so, dass ich darüber mit meinen Figuren im Holz spreche.«     </em>(Jarm in Gregorčič, 2002). </p>

<p>Sein Blick auf Leiden ist in seinen Bildern leidenden Christus gefangen: »<em>Christus ist für mich nicht nur Christus aus dem Christentum, sondern er ist für mich ein Bild des Menschen, der leidet … Als ich das Leiden von Christus betrachtet habe, habe ich herausgefunden, dass Leute ähnlich leiden. </em>« (Jarm in Ognjišče, 2011). Die Werke von Jarm haben nicht nur einen ästhetischen, sondern auch einen großen Aussagewert. Mit dem Kreuzweg Trpljenje Slovencev (Leiden der Slowenen) auf dem Weg zu Grabstätten unter Kren in Kočevski Rog hat er seinen Schmerz in Bezug auf Nachkriegserlebnisse geäußert und gleichzeitig damit zur Vergebung der Unrechte und Gräuel aufrufen, die in Kočevski Rog nach dem Krieg mit Massenmördern passiert sind. In seinen Friedensaufrufen ist die Größe von Stane Jarm nicht nur als Künstler, sondern auch als Menschen zu sehen.   </p>

<h3 class="wp-block-heading">Das Jahr von Stane Jarm</h3>

<p>Die Gemeinde Kočevje hat als Verehrung des Schaffens von Jarm das Jahr 2011, wenn er seinen 80. Geburtstag feiern würde, als Jarm’s Jahr angekündigt, aber leider ist der Künstler vor der Vollendung seines Jubiläums gestorben. Die Gemeinde Kočevje verleiht seit 2012 im Rahmen seines Kulturfeiertages den SchöpferInnen, die im slowenischen Kulturraum (inter)national vergleichbare Spitzenergebnisse erreichen und zur künstlerischen, wissenschaftlichen sowie kulturellen Entwicklung von Kočevska wesentlich beitragen, die <a href="https://www.kocevje.si/post/202315">Anerkennung Deklica s piščalko</a> (Mädchen mit der Flöte).   Der Preis hat seinen Namen nach der Jarm’s Skulptur des Mädchens mit der Flöte bekommen, das neben der Kirche St. Fabian und Sebastian sowie St. Bartolomeus in Kočevje steht. Den ersten Preis Deklica s piščalko hat im Jahr 2012 posthum genau Stanislav Jarm erhalten.    </p>

<h3 class="wp-block-heading">Die Statue Mädchen mit der Flöte</h3>

<p>JJarm hat das Mädchen mit der Flöte im Jahr 1959 nach der Bestellung des damaligen Bürgermeisters von Kočevje Janez Rigler gemacht. Da der Bürgermeister vor der Bestellung keine Erlaubnis von politischen Prominenten erhalten hat, musste das Mädchen auf seine Aufstellung vier Jahre warten. Im Jahr 1963 wurde es in einen Brunnen mit einem seichten Becken integriert, worin das Wasser aus seiner Flöte bogenförmig fließt. Es hat mehr als dreißig Jahre vor dem Singleblock gestanden und danach musste es wegen Beschädigungen abgebaut werden, die es durch Vandale erlitten hat. Es wurde erst an seine Stelle zurück gebracht, als der Architekt Beno Urh dafür einen besonderen Sockel gemacht hat und es dadurch endlich nicht mehr für Hooligans erreichbar war. Das Mädchen mit der Flöte hat auch eine Zwillingsschwester, die seit 2008 vor dem Prešeren’s Theater in Boljunec bei Triest steht. Die Kopie der Statue wurde der Gemeinde Dolina schon im Jahr 1988 als Partnergemeinde von Kočevje geschenkt.       </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3142-1-scaled.jpg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1" alt="M&#xE4;dchen mit der Fl&#xF6;te, Statue, Ko&#x10D;evje, Stane Jarm. Foto: Anja Moric." class="wp-image-668" width="500" height="375"/></figure></div>

<h3 class="wp-block-heading">Der Weg von Stane Jarm</h3>

<p>Im Zuge der Bekanntgabe des Jarm-Jahres im Jahr 2011 wurde in der Gemeinde Kočevje bzw. im Landesmuseum Kočevje auch das Projekt der Planung vom <a href="https://www.delo.si/druzba/trip/jarmovo-umetnisko-kocevje.html">Weg von Stane Jarm</a> entworfen.  Es wurde daraus ein Katalog mit der Karte vom Weg und Beschreibungen von 12 öffentlichen Statuen von Jarm. Neun davon stehen in der Stadt Kočevje und die Anderen auf drei Lagen außerhalb der Stadt. Die Neugierigeren können etwas weiter gehen und sich auch Jarms Werke in Kočevska Reka und Osilnica anschauen. Die <a href="https://vimeo.com/31389569">Reportage über den Weg von Stane Jarm</a> hat TV Kočevje vorbereitet.  </p>

<p class="has-small-font-size"><strong>Quellen:</strong><br/>&#8211; Blatnik, S. <em>Stane Jarm</em>: Akademski kipar. Diplomska naloga. Ljubljana: Univerza Edvarda Kardelja v Ljubljani, Pedagoška akademija v Ljubljani, 1983.<br/>&#8211; Gregorčič, I., <em>V lesu lahko zašepeta in zašumi ves gozd</em>: Pogovor z akademskim kiparjem Stanetom Jarmom. Rast, št. 1(79), feb. 2002.<br/>&#8211; Jarm, S. in Urh, B. <em>Mestni vodnjak Kočevje</em>. Kočevje: Občina Kočevje, 1996.<br/>&#8211; Kovačič, N. Spomeniki Staneta Jarma na Kočevskem. V: <em>Stane Jarm – kipar</em>, 2012, str. 78–109. &#8211; Kovačič, N. <em>Pot Staneta Jarm</em>a: The Stane Jarm path. Kočevje: Občina Kočevje, 2014. <br/>&#8211; Kozina, G., Mignacca, A. in Benčič Serio, F. <em>Projekt Deklica s piščalko: </em>šolsko leto 2013-2014 = Progetto La ragazza con il flauto: anno scolastico [2013-2014]. Boljunec; Boršt; Pesek: Celodnevna osnovna šola s slovenskim učnim jezikom &#8220;Fran Venturini&#8221;, 2014. <br/>&#8211; K.R. Umrl je Stane Jarm: Umrl je akademski kipar Stane Jarm (r. 1931), častni občan Kočevja in ribniške občine. <em>Delo</em>(online). Ljubljana, 3.10.2011 (citirano 10.10.2017) Dostopno na: http://www.delo.si/kultura/dediscina/umrl-je-stane- jarm.html. <br/>&#8211; Ognjišče. Kipar Stane Jarm. <em>Ognjišče </em>(online). 11.2011 (citirano 10.10.2017) Dostopno na: http://revija.ognjisce.si/revija-ognjisce/67-pricevanje/2354- kipar-stane-jarm. <br/>&#8211; Uredništvo. Slovo Stanislava Jarma. <em>E-Utrip </em>(online). Kočevje, 3. 10. 2011 (citirano 10.10.2017) Dostopno na: https://www.e-utrip.si/slovo-stanislava- jarma/. <br/>&#8211; Pinter, Tihomir (2000). Stane Jarm. URN:NBN:SI:IMG-46S0CU93 from http://www.dlib.si.</p>

<p>Möchten Sie etwas Interessantes von Kočevska (Gottschee) erfahren? Lesen Sie uber dem<a href="https://www.kocevskibrlog.com/de/verbeugung-vor-der-natur-urwald-krokar/"> Krokar-Urwald</a>. </p>

<p></p>
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