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	<title>Küche Archives &#8226; Gottscheer Blog</title>
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	<description>Gottscheer Blog: Blog über das kulturelle Erbe von Gottschee (Kočevska)</description>
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	<title>Küche Archives &#8226; Gottscheer Blog</title>
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		<title>Über die Weihnachtszeit bei den Gottscheern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Darja Zamida Pečaver]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2021 23:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Weihnachtszauber liegt in der Vorfreude und Wärme. Der Glaube war wichtig im Leben der Gottscheer Gottscheer waren immer tiefgläubige Katholiken. Das beweisen auch sakrale Objekte, die in gut 600 Jahren des Lebens in Kočevska/Gottschee-Land durch Einwohner gebaut wurden. In fast jedem Dorf gab es eine Kirche oder zumindest eine Kapelle. Sie haben Objekte selbst, mit eigenen Händen und Material gebaut und in Stand gehalten. Die Kirche war jener Ort, wohin Leute im Sonntagsgewand, freudig, in Gelassenheit und Hoffnung gegangen sind. Kirchliche Feiertage wurden mit einer großen Achtung vor Gott, bescheiden, aber trotzdem reich gefeiert, ohne großen Prunk, wie wir es heute kennen. Weihnachten in der Region Kočevje Weihnachten war für die BewohnerInnen des Gottschee-Landes immer etwas Besonderes. Das war die Zeit der Geburt von Jesus Christus und die Zeit des langen Winters. In dieser Zeit haben Leute immer aufs vergangene Jahr geschaut sowie das nächste Jahr geplant, voll einer guten Ernte, Gesundheit fürs Vieh und der ganzen Familie. An den drei heiligen Abenden (bajnnohtahten), d. h. der heilige Abend am 24. Dezember, der Silvesterabend am 31. Dezember und der Vorabend der drei heiligen Könige am 5. Januar wurden alle Räume in den Häusern, Ställen, Scheunen sowie die Äcker und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Weihnachtszauber liegt in der Vorfreude und Wärme.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Der Glaube war wichtig im Leben der Gottscheer</h2>

<p>Gottscheer waren immer tiefgläubige Katholiken. Das beweisen auch sakrale Objekte, die in gut 600 Jahren des Lebens in Kočevska/Gottschee-Land durch Einwohner gebaut wurden. In fast jedem Dorf gab es eine Kirche oder zumindest eine Kapelle. Sie haben Objekte selbst, mit eigenen Händen und Material gebaut und in Stand gehalten. Die Kirche war jener Ort, wohin Leute im Sonntagsgewand, freudig, in Gelassenheit und Hoffnung gegangen sind. Kirchliche Feiertage wurden mit einer großen Achtung vor Gott, bescheiden, aber trotzdem reich gefeiert, ohne großen Prunk, wie wir es heute kennen.     </p>

<h2 class="wp-block-heading">Weihnachten in der Region Kočevje</h2>

<p>Weihnachten war für die BewohnerInnen des Gottschee-Landes immer etwas Besonderes. Das war die Zeit der Geburt von Jesus Christus und die Zeit des langen Winters. In dieser Zeit haben Leute immer aufs vergangene Jahr geschaut sowie das nächste Jahr geplant, voll einer guten Ernte, Gesundheit fürs Vieh und der ganzen Familie.  </p>

<p>An den drei heiligen Abenden (bajnnohtahten), d. h. der heilige Abend am 24. Dezember, der Silvesterabend am 31. Dezember und der Vorabend der drei heiligen Könige am 5. Januar wurden alle Räume in den Häusern, Ställen, Scheunen sowie die Äcker und Wiesen mit dem Weihwasser besprengt. Hexen, Schlangen und anderes »Geschmeiß« (cnihtoh) sollte weit weg vom Haus bleiben, soweit es mit dem Weihwasser besprengt werden konnte. Mit demselben Aspergill war es nötig, am Neujahrsmorgen das Vieh beim Tränken zu segnen. Das Ästlein, womit es besprengt wurde, wurde danach gut aufbewahrt und im Frühling in die erste Furche begraben. Es hat dem Bauern Glück und Segen, vor allem aber eine reiche Ernte gebracht.    /      </p>

<p>Am Abend vor Weihnachten war es nötig, alles gründlich zu putzen. Im Haus, in der Küche sowie im Keller, am Hof und in der Scheune war es notwendig, den ganzen Schmutz und Staub zu putzen, sonst würde Unkraut das Getreide auf den Äckern überwuchern. </p>

<p>Die Tage vor Weihnachten waren vor allem für Hausfrauen sehr arbeitsam, weil sie alles für eine gute Stimmung in der Familie vorbereiten mussten. Im Haus (ein Raum im Haus, der heute Wohnzimmer genannt wird) haben sie unter dem Herrgottswinkel die Krippe aufgestellt sowie den Tisch mit einem weißem Tischtuch bedeckt. Auf dem Tisch wurden drei oder mehr kleine Laibe feinen weißen Brotes gelegt. Kleinere Laibe wurden Wächter (bohtarə) und Nachbarn (nohparn) genannt und die großen waren šipling. Der Letztere wurde mit verschiedenen gebackenen Figuren aus Teig verziert; mit dem Christkind in der Wiege, Tauben, Haustieren und mit einem geflochtenen Rand umgeben. Erst am Heiligedreikönigstag wurde er geschnitten und unter den HausbewohnerInnen verteilt, auch das Vieh hat ein kleines in Futter versetztes Stück bekommen, damit es vor den Hexen geschützt ist.      </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/Naslovnica.jpg" alt="Shipling, gebacken von Rosi Kren aus Klagenfurt. Foto: Horst Krauland, &#x201E;Gottscheer Kochbuch&#x201C;, GLM Klagenfurt. " class="wp-image-1646" width="570" height="491" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/Naslovnica.jpg 941w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/Naslovnica-300x258.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/Naslovnica-768x661.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/Naslovnica-750x646.jpg 750w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /><figcaption>Shipling, gebacken von Rosi Kren aus Klagenfurt. Foto: Horst Krauland, „Gottscheer Kochbuch“, GLM Klagenfurt. </figcaption></figure></div>

<p>Am heiligen Abend haben fleißige Mütter außer den üblichen Weihnachtskuchen – šipling und nohpar – für jedes Kind auch kleine Brotlaibe, sog. kleine Tauben taubə gebacken.</p>

<p>Auch Tagelöhnerinnen, die das ganze Jahr bei der Getreideernte sowie anderen Bauerarbeiten geholfen haben, haben an diesem Tag einen weißen Brotlaib bekommen. So haben einige bei verschiedenen Hausherren insgesamt zwischen acht und zehn Brotlaibe gesammelt. </p>

<p>Am Silvesterabend streut die Hausfrau oder eine Nachbarin heimlich, damit die Kinder es nicht sehen können, Walnüsse und Äpfel ins Zimmer. Danach schmeißen sich große und kleine Kinder auf den Boden, wo sie um die Geschenke ringen. Damit sollte das Haus nächstes Jahr mit einer reichen Ernte gesegnet werden.  </p>

<h2 class="wp-block-heading">Weihnachtsfeier im Tschermoschnitz Tal</h2>

<p>Und wie haben die in der ersten Helfte des 20. Jahrhunderts im Tal Črmošnjiško-poljanska dolina geborene GottscheerInnen ihre Weihnachtszeit gefeiert? Sie erinnern sich noch sehr gut an die hundertjährigen Bräuche, da einige davon noch in deren Zuhause erhalten sind.  </p>

<p>Sie erzählen, dass sie am Weihnachtsvorabend den Weihnachtsbaum – krisbaum oder krispon – und darunter die Krippe gestellt haben. Der Weihnachtsbaum wurde nicht viel geschmückt; stellenweise wurden Kekse, in Leuchtpapier umgewickelte Walnüsse und Bonbons auf die Äste gehängt. Die Krippe wurde aus Holz oder Pappe gemacht.  </p>

<p>Davor haben Hausfrauen einen besseren Schmaus vorbereitet. Sie haben Brot – šipling oder žipling – aus Weißmehl gebacken. Bevor der Laib in den Brotofen geschoben wurde, haben sie auf den Laib für jedes Familienmitglied eine kleine Teigtaube gelegt und danach das gebackene Brot unter den Weihnachtsbaum gelegt. Am Weihnachtsmorgen haben sie zum Frühstück jedem ein Stück vom žipling mit der Teigtaube geschnitten.   </p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/IMG_0360-768x1024.jpg" alt="Tauben gebacken im Dezember 2021 von Kelly T. Kinkopf aus Cleveland. Fotoinhaber: Kelly T. Kinkopf. " class="wp-image-1694" width="408" height="544" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/IMG_0360-768x1024.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/IMG_0360-225x300.jpg 225w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/IMG_0360-1152x1536.jpg 1152w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/IMG_0360-1536x2048.jpg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/IMG_0360-750x1000.jpg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/IMG_0360-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 408px) 100vw, 408px" /><figcaption>Tauben gebacken im Dezember 2021 von Kelly T. Kinkopf aus Cleveland. Fotoinhaber: Kelly T. Kinkopf. </figcaption></figure></div>

<p>An Feiertagen wurde auch potica – pebauicə – gebacken. Sie waren unterschiedlich, üblicherweise mit einer Walnussfüllung. Walnüsse wurden nicht gemahlen, sondern im Mörser geknackt.  </p>

<p>Am Weihnachtsabend gab es überall ein gutes Abendessen mit Fleisch oder Würsten und Blutwürsten. Danach sind alle zur Mitternachtsmesse in die nächste Kirche gegangen. Der Weihnachtstag war überall ein Feiertag im Familienkreis.  </p>

<h2 class="wp-block-heading">Silvester</h2>

<p>Am Silvesterabend konnten Kinder es kaum erwarten, dass jemand heimlich verschiedene Gaumenfreuden ins Haus geworfen hat, am häufigsten Walnüsse, Äpfel, Haselnüsse und anderes Obst, inzwischen gab es aber auch Bonbons.</p>

<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/20-1024x719.jpg" alt="" class="wp-image-1650" width="618" height="433" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/20-1024x719.jpg 1024w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/20-300x211.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/20-1536x1079.jpg 1536w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/20-750x527.jpg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2022/01/20.jpg 1600w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /></figure></div>

<h2 class="wp-block-heading">Nikolaus</h2>

<p>Ältere erinnern sich noch sehr gut an den Nikolausabend. Kinder haben wie üblich um den Brotofen herum gespielt, als ein lautes Kettenrumpeln ihren ruhigen Abend getrübt hat. Vor Angst haben sie sich versteckt und als die Tür aufgegangen ist, sind hässliche Krampusse ins Zimmer gekommen und haben mit der Kette um sich geschwungen. Sie haben gesagt, sie werden jedes Kind mitnehmen, das nicht brav war. Die Angst war unbeschreiblich groß. Danach haben sie im Zimmer auf den Boden Bonbons und andere gute Sachen geworfen. Natürlich haben Krampusse nichts Gutes gebracht: ins Leuchtpapier umwickelte Steinchen, ins Schokopapier umwickelte kleine Holzbretter. Danach haben die Kinder fröhlich auf den nächsten Tag gewartet, an dem der Nikolaus Äpfel und Bonbons für die Braven und eine Rute für die Unartigen gebracht hat.       </p>

<p>Unser diesjähriges Weihnachtsfest soll gesegnet, ruhig, angenehm, wunderschön sein!</p>

<p class="has-small-font-size">Quellen:</p>

<p class="has-small-font-size">&#8211; Wilhelm Tschinkel: Kočevarska folklora (1932), zadnja izdaja prevedena izdaja v slovenski jezik 2004)</p>

<p class="has-small-font-size">&#8211; dr. Marija Makarovič: Črmošnjiško – poljanska dolina (2005)</p>

<p class="has-small-font-size">&#8211; Geschichten der Gottscheer.</p>

<p>Lesen Sie auch mehr über <a href="https://www.kocevskibrlog.com/de/schiplink-gottscheerisches-weihnachtsbrot-poprtnik/">Schipling &#8211; Gottscheer Weihnachtsbrot (poprtnik).</a></p>
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		<title>Weihnachtsbräuche und Gläubigkeiten in Kočevska Region</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Moric]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der fröhliche Dezember ist schon in vollem Gange. In den Städten brennt die Weihnachtsbeleuchtung, es werden Geschenke für unsere Liebsten verpackt und süße Leckereien gebacken, um Weihnachts- und Neujahr-Feiertage meist schön zu verbringen. Die Art, wie es heute gefeiert wird, unterscheidet sich in Vielem vom Feiern in Kočevska (und anderswo in Slowenien) vor dem zweiten Weltkrieg. Die Zeit »der heiligen zwölf Nächte« – von Weihnachten bis zum Vorabend des Heiligedreikönigstags – wurde durch verschiedene Sitten und Bräuche begleitet, die mit dem Glauben an übersinnliche Kräfte verbunden waren und bei denen sich einzelne Personen bemüht haben, deren böswillige Wirkung mit unterschiedlichen Verfahren zu vereiteln. Um sich vor Hexen und anderen bösen Lebewesen zu schützen, wurden z. B. Häuser, Nutzbauten, Äcker und Wiesen mit Weihwasser besprengt. Am Neujahrsmorgen wurde beim Tränken auch das Vieh besprengt und der Zweig, womit es besprengt wurde, wurde aufbewahrt und im Frühling in der ersten Furche auf dem Acker vergraben. Sie haben geglaubt, dass dieses Ritual dem Bauer Glück und eine gute Ernte bringen wird. Am Weihnachtsvorabend wurden auch das Haus, der Hof und die Scheune gründlich geputzt, da sonst Unkraut das Getreide auf den Ackern überwachsen würde. Zukunftsvorhersage An den drei heiligen Abenden – Weihnachts-, Silversterabend [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der fröhliche Dezember ist schon in vollem Gange. In den Städten brennt die Weihnachtsbeleuchtung, es werden Geschenke für unsere Liebsten verpackt und süße Leckereien gebacken, um Weihnachts- und Neujahr-Feiertage meist schön zu verbringen. Die Art, wie es heute gefeiert wird, unterscheidet sich in Vielem vom Feiern in Kočevska (und anderswo in Slowenien) vor dem zweiten Weltkrieg.   </p>

<p>Die Zeit »der heiligen zwölf Nächte« – von Weihnachten bis zum Vorabend des Heiligedreikönigstags – wurde durch verschiedene Sitten und Bräuche begleitet, die mit dem Glauben an übersinnliche Kräfte verbunden waren und bei denen sich einzelne Personen bemüht haben, deren böswillige Wirkung mit unterschiedlichen Verfahren zu vereiteln. Um sich vor Hexen und anderen bösen Lebewesen zu schützen, wurden z. B. Häuser, Nutzbauten, Äcker und Wiesen mit Weihwasser besprengt. Am Neujahrsmorgen wurde beim Tränken auch das Vieh besprengt und der Zweig, womit es besprengt wurde, wurde aufbewahrt und im Frühling in der ersten Furche auf dem Acker vergraben. Sie haben geglaubt, dass dieses Ritual dem Bauer Glück und eine gute Ernte bringen wird. Am Weihnachtsvorabend wurden auch das Haus, der Hof und die Scheune gründlich geputzt, da sonst Unkraut das Getreide auf den Ackern überwachsen würde.     </p>

<h2 class="wp-block-heading">Zukunftsvorhersage</h2>

<p>An den drei heiligen Abenden – Weihnachts-, Silversterabend und Vorabend des Heiligedreikönigstags –hat man versucht, auf verschiedene Weise vorherzusagen, was in der Zukunft passieren wird. Hier und da wurde dies so gemacht, dass an Zäunen und auf den Kreuzwegen gelauscht wurde. Falls man Musik oder Gesang gehört hat, bedeutete das, dass jemand aus dem Haus heiraten wird. Weinen hat Traurigkeit und Unglück bedeutet und das Geräusch von Schlägen den Tod angedeutet.  </p>

<h2 class="wp-block-heading">Weihnachtstafel und Weihnachtsbrot – Schipplink </h2>

<p>Um die Weihnachtszeit wurde der Tisch, der unter dem Herrgottswinkel mit der Krippe gestanden hat, mit einem weißen Tischtuch bedeckt. Zu Weihnachten haben Hausfrauen aus dem feinen Weißmehl ein großes Weihnachtsbrot gebacken, sog. šipling, und kleine Laibchen, die Wächter (Gottscheerisch: bohtarǝ) und Nachbarn (Gottscheerisch: nohparn) genannt wurden. Schipplink wurde mit Teigfiguren verziert und musste bis zum Heiligedreikönigstag auf dem Tisch stehen. Dann wurde es geschnitten und unter den Familienmitgliedern sowie Besuchern verteilt. Ein kleines Stück haben auch die Haustiere bekommen, um vor Hexen geschützt zu werden. Hier und da wurde der Kranz vom Schipplinks Rand aufbewahrt und bei der ersten Saat auf den Boden des Korbs gelegt, um eine reiche Ernte zu sichern.    </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-681x1024.jpg" alt="Schipplink, Autor: Anja Jerin, 2014. Das Foto wird vom Slowenischen Ethnografischen Museum aufbewahrt. " class="wp-image-769" width="379" height="570" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-681x1024.jpg 681w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-200x300.jpg 200w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-768x1154.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-1022x1536.jpg 1022w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-1363x2048.jpg 1363w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-750x1127.jpg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/12/IMG_3185-2-scaled.jpg 1703w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption>Schipplink, Autor: Anja Jerin, 2014. Das Foto wird vom Slowenischen Ethnografischen Museum aufbewahrt. </figcaption></figure></div>

<p>An den heiligen Abenden wurden neben Weihnachtsbrote auf die Weihnachtstafel auch verschiedene persönliche sowie Hausgegenstände gelegt: Kleidung, Schmuck, Gebetsbücher, Küchenwerkzeug, Weihkerzen, unter den Tisch aber Gegenstände, die bei der Feldarbeit gebraucht wurden (Pflug, Hacken, Ochsenjoche usw). Wenn jemand solch geweihte Gegenstände getragen bzw. gebraucht hat, konnten ihm Hexen nichts Böses antun.  </p>

<h2 class="wp-block-heading">Johanniswein </h2>

<p>Zum Feiertag von St. Johannes Evangelist wurde am 27. Dezember am Abend mit dem Johanniswein angestoßen. Der Rest des Weins wurde aufbewahrt und nach einem Jahr als Arzneimittel verwendet. Reisende tranken ihn vor ihrer Abreise, die Jungvermählten nach ihrer Hochzeit, die Kranken vor ihrem Tod und auch Bekannte und Freunde vor dem Abschied.     </p>

<h2 class="wp-block-heading">Gottscheerischer Weihnachtsmann – der alte Mann</h2>

<p>Zu Silvester hat die Kinder »der alte Mann« (Gottscheerisch: dar autǝ mon) besucht. Die Mutter oder die älteste Magd hat die Zimmertür aufgemacht, wo die Kinder versammelt wurden, und beim Glückwunsch für ein fröhliches neues Jahr Äpfel und Walnüsse in den Raum geworfen. In Svetli Potok (Lichtenbach) und Nemška Loka (Unterdeutschau) haben die Mütter bei diesem Ritual gesprochen: »Kinderlein, Kühlein, Zicklein, Lämmchen, Kälbchen, gebe Gott, dass es genug von allem gäbe, um zu gedeihen.« (Tschinkel 2004). Danach haben Kinder um die Geschenke gebalgt und nächstes Jahr sollte dem Haus eine reiche Ernte sicher sein. Gewöhnlich wurden anschließend Weihnachtslieder gesungen. </p>

<h2 class="wp-block-heading">Der 1. Januar</h2>

<p class="has-text-align-left">Am Neujahrsmorgen sind auch junge Gottscheer anklopfen gegangen. Die Jungen aus Borovec sind schon vor dem Morgengrauen von Haus zum Haus gegangen und haben rezitiert: <br/>»Wir wünschen ein glückliches neues Jahr,<br/>gesund und kornreich,<br/>wir wünschen Glück, Segen und ein langes Leben,<br/>dass sie heute in einem Jahr<br/>um tausend Gulden reicher werden.« <br/>(Tschinkel 2004)</p>

<p>Am 1. Januar wurde »der besegnete Ričet« (Gottscheerisch: ritschoch) bzw. Graupen gekocht, der aufbewahrt und im Frühling für bessere Fruchtbarkeit auf den Ackern verstreut wurde. </p>

<p>Heutzutage sind manch alte feierliche Sitten verloren gegangen. Nun vielleicht kann denjenigen, die Probleme mit ihrer Wirbelsäule haben, eine alte gottscheerische Weißheit behilflich sein. Wenn sie nach dem Neujahr das erste Mal Donnern hören, machen Sie unverzüglich eine Rolle und Sie werden das ganze Jahr keine Kreuzschmerzen haben.  </p>

<p class="has-small-font-size"><strong>Quellen:</strong><br/>&#8211; Tschinkel, Wilhelm. 2004. <em>Kočevarska folklora: v šegah, navadah, pravljicah, povedkah, legendah in drugih folklornih izročilih = Gottscheer Volkstum: in Sitte, Brauch, Märchen, Sagen, Legenden und anderen volkstümlichen Überlieferungen</em>. Ljubljana: Založba ZRC, ZRC SAZU.<br/>&#8211; Hauffen, Adolf. 1895. <em>Die deutsche Sprachinsel Gottschee: Geschichte und Mundart, Lebensverhältnisse, Sitten und Gebräuche, Sagen, Märchen und Lieder</em>. Graz: Styria.<br/>&#8211; Županič, Niko. 1937. Okrog novega leta na Kočevskem:<em> </em>Tudi med Kočevarji žal izginjajo originalni zimski običaji. <em>Jutro</em>.</p>

<p>Wie sie das duftende Weihnachtsbrot Schipplink zubereiten, lesen Sie <a href="https://www.kocevskibrlog.com/de/schiplink-gottscheerisches-weihnachtsbrot-poprtnik/">hier.</a></p>
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		<title>Schiplink – gottscheerisches Weihnachtsbrot (poprtnik)</title>
		<link>https://www.kocevskibrlog.com/de/schiplink-gottscheerisches-weihnachtsbrot-poprtnik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anja Moric]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 19:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über einem sonderlich verzierten Weihnachtsbrot, das in verschiedenen Orten in Slowenien poprtnik, namiznjak, žúpnik, župnek, poprtnják, bôžič, božíčnik, mížnik, nám(i)žnik, stólnik, postólnik usw. genannt wird, in Gottschee-Land aber Schipling, žiplink, schupling oder schiplitzen, hat im Jahre 1592 der Gelehrte Hieronymus Megiser als Erster geschrieben. Ein Jahrhundert danach, im Jahr 1689, wurden Weihnachtsbräuche und -glauben in Krain, deren Teil auch Poprtnik war, im Buch Die Ehre des Herzogtums Krain auch von Polyhistor Johann Weichard von Valvasor beschrieben: “Schon seit alten Zeiten bitten die Krainer die Götzen, sowie Weihnachten (Boxitium) und auch Andere, worüber es noch heutzutage einige abergläubige Bräuche und Namen gibt. An den heiligen Weihnachtstagen legen sie nicht nur Brot auf den Tisch, sondern auch Honig, Walnüsse, Kleien und Ähnliches, und zwar an drei Tagen: erstmals in der heiligen Nacht Christi, danach ein zweites Mal am heiligen Neujahrabend und ein drittes Mal am Abend vor den drei Königen. In krainischer Sprache heißen diese drei Tage terje božičje oder trije božiči (drei Weihnachten).” Das gottscheerische Schipling Die festliche Zeit der “zwölf Kristnächte” konnte auch im Gottscheer Land nicht ohne Backen des festlichen Brotes vorübergehen. Der unter dem Herrgottswinkel mit Krippe gestellten Tisch wurde mit einem weißen Tischtuch gedeckt. Zur Weihnachten haben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Über einem sonderlich verzierten Weihnachtsbrot, das in verschiedenen Orten in Slowenien poprtnik, namiznjak, žúpnik, župnek, poprtnják, bôžič, božíčnik, mížnik, nám(i)žnik, stólnik, postólnik usw. genannt wird, in Gottschee-Land aber Schipling, žiplink, schupling oder schiplitzen, hat im Jahre 1592 der Gelehrte Hieronymus Megiser als Erster geschrieben. Ein Jahrhundert danach, im Jahr 1689, wurden Weihnachtsbräuche und -glauben in Krain, deren Teil auch Poprtnik war, im Buch Die Ehre des Herzogtums Krain auch von Polyhistor Johann Weichard von Valvasor beschrieben: “Schon seit alten Zeiten bitten die Krainer die Götzen, sowie Weihnachten (Boxitium) und auch Andere, worüber es noch heutzutage einige abergläubige Bräuche und Namen gibt. An den heiligen Weihnachtstagen legen sie nicht nur Brot auf den Tisch, sondern auch Honig, Walnüsse, Kleien und Ähnliches, und zwar an drei Tagen: erstmals in der heiligen Nacht Christi, danach ein zweites Mal am heiligen Neujahrabend und ein drittes Mal am Abend vor den drei Königen. In krainischer Sprache heißen diese drei Tage terje božičje oder trije božiči (drei Weihnachten).”</p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://www.nesnovnadediscina.si/sites/default/files/dolsko_1.jpg" alt="" width="464" height="348"/><figcaption>Poprtnik der Gruppe der Hausfrauen aus der Umgebung von Dolsko. Foto: Dora Škafar, 2008. Verfügbar auf: <a href="http://www.nesnovnadediscina.si/en/register-of-intangible-cultural-heritage/baking-poprtniki">http://www.nesnovnadediscina.si/en/register-of-intangible-cultural-heritage/baking-poprtniki</a>  </figcaption></figure></div>

<h2 class="wp-block-heading">Das gottscheerische Schipling</h2>

<p>Die festliche Zeit der “zwölf Kristnächte” konnte auch im Gottscheer Land nicht ohne Backen des festlichen Brotes vorübergehen. Der unter dem Herrgottswinkel mit Krippe gestellten Tisch wurde mit einem weißen Tischtuch gedeckt. Zur Weihnachten haben Hausfrauen aus dem feinen Weißmehl ein großes Weihnachtsbrot »Schipling« sowie kleinere Laibe gebacken, die Wächter (Gottscheerisch: bohtarǝ) und Nachbarn (Gottscheerisch: nohparn) genannt wurden. Schipling wurde mit Teigfiguren verziert: mit einem Christkind in Spitze, mit Tauben, Hühnern, Rindern und Schweinen, außerdem wurde der Rand mit einem Kranz aus Teig umgeben. Es musste bis zum Tage der Heiligen Drei Könige auf dem Tisch stehen. Jedes Familienmitglied hat dann ein Stück davon bekommen. Ein kleines Stück vom Šipling hat auch das Vieh bekommen, um es vor Hexen geschützt zu werden. Den Kranz bzw. den Zopf vom Rand des Schiplings wurde aufbewahrt und bei der ersten Saat auf den Korbboden gelegt, um sich eine reiche Ernte zu sichern.         </p>

<h2 class="wp-block-heading">Die Täubchen</h2>

<p>Frauen haben für die Kinder kleine Brotlaibe, sog Täubchen (Gottscheerisch »taubǝ«) vorbereitet. Kinder haben sie gern ihren Nachbarn gezeigt und dabei gesungen: »Täubchen, Täubchen, flieg, viel Glück ins Haus bring!« oder: »Täubchen, Täubchen, flieg in mein Bäuchchen.« Falls jemand in der Zeit der Feiertage auf Reisen gegangen ist, musste er für eine glückliche Rückkehr ein Täubchen vom Schipling mitnehmen.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Poprtnik im Register des unstofflichen Erbes</h2>

<p>Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Poprtnik in einem großen Ausmaß durch Potica ersetzt. Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Backen vom Poprtnik hier und da wiederbelebt und im Jahr 2013 wurde es in das Register des unstofflichen Kulturerbes beim Kulturministerium der Republik Slowenien eingetragen. Das Institut Parnas aus Velike Lašče bereitet jedes Jahr einen praktischen Workshop vor, worüber sie auch einen zehnminütigen <a href="http://www.nesnovnadediscina.si/sites/default/files/flv/prip_poprt.mp4">Film Priprava poprtnikov (Zubereitung von Poprtnik</a>) aufgenommen haben.   </p>

<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Izdelava filma / iwideo.si" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/mNjO4gzVoyc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Zubereitung von Poprtnik (2014). Avtor: Zavod Parnas. Materialne pravice prenešene na Kulturministerium.  </figcaption></figure>

<h2 class="wp-block-heading">Poprtnik – Rezept</h2>

<p>Das Weihnachtsbrot kann auf unterschiedliche Weisen zubereitet werden. Majda Tekavec aus Rob bei Velike Lašče bäckt Poprtnik nach dem Rezept, an das sie sich aus ihrer Kindheit erinnert: </p>

<ul class="wp-block-list"><li>• 1 Kg Mehl, eine Hälfte davon kann griffig sein</li><li>• 3 Eier</li><li>• ein Stück Hefe</li><li>• 2 Löffel Rum oder Schnaps</li><li>• 125 G Butter</li><li>• bis 100 G Zucker</li><li>• 1 Päckchen Vanillezucker</li><li>• Zitronenschale</li><li>• 1 Teelöffel Salz</li><li>• von 0,5 bis 1 L Milch</li></ul>

<p>Das Mehl auf ein Schneidebrett sieben und ein Grübchen machen. Die Hefe hineinbröseln und etwas warme Milch dazu gießen. Auf den Rand vom Mehl Salz hinzugeben. Wenn die Hefe „aufwächst“, sie mit Mehl mischen. Ins Grübchen Eier und Rum geben. Allmählich warme Milch dazu gießen, damit der angeteigte Teig weich sein wird. Kneten und danach geschmolzene Butter aufgießen, danach weiter kneten, bis der Teig glatt wird. Den Laib auf mehreren Stellen durchstechen, damit er im Backofen nicht rissig wird. Schmuck aus dem durchgekneteten Teig erst machen, wenn der Laib schon aufgegangen ist, damit sie ihre Form nicht verlieren. Sie mit einem geschlagenen Ei oder Wasser befestigen.          </p>

<h2 class="wp-block-heading">Täubchen – Rezept</h2>

<p>Aber nicht vergessen, für jedes Kind (und für jedes große Kind) ein Täubchen zu backen! Dafür kann das obige Rezept oder das Rezept verwendet werden, das im gottscheerischen Kochbuch aus dem Jahr 2008 Professor Horst Krauland niedergeschrieben hat und von der Gottscheer Landsmannschaft Klagenfurt herausgegeben wurde. </p>

<p>Der Teig für Weihnachtstäubchen wird zubereitet aus:</p>

<ul class="wp-block-list"><li>• 1/2 Kg Glattmehl</li><li>• 3 G Hefe</li><li>• ¼ L Milch</li><li>• 2 Dotter</li><li>• 3 Löffel Zucker</li><li>• 15 Dag Butter</li><li>• 1 Päckchen Vanillezucker</li><li>• Salz</li><li>• Zitronenschale</li><li>• ein bisschen Rum</li></ul>

<p>Aus einem Stück Teig den Kopf mit Schnabel formen und mit einem Messer Kerben für Flügel und Federn machen. Für die Augen zwei Rosinen oder Kaffeekörner verwenden. Während des Backens können die Köpfe mit Korkstöpseln gestützt werden.  </p>

<p>Als Inspiration kann Ihnen auch das Video vom Workshop über das Backen vom Poprtnik dienen, der beim <a href="https://zavod-parnas.org/w/poprtnik/">Zavod Parnas (Institut Parnas)</a> aufgenommen wurde.</p>

<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<span class="embed-youtube" style="text-align:center; display: block;"><iframe loading="lazy" class="youtube-player" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/k_HTlwekwo0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent" allowfullscreen="true" style="border:0;" sandbox="allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox"></iframe></span>
</div><figcaption>Workshop übers Backen von Poprtnik. Autor: <a href="https://zavod-parnas.org/w/poprtnik/">Zavod Parnas</a>. </figcaption></figure>

<p>Vergessen Sie aber nicht in die Kommentare zu schreiben, welches Rezept Ihnen lieber ist und Fotos davon zu teilen!</p>

<p class="has-small-font-size"><strong>Quellen:</strong><br/>&#8211; Popit, Ilja. 2019. Daritvena pogača župnik in Valvasorjev Hausgötze – gospodarček. <em>Studia Mythologica Slavica</em>. Dostopno na: <a href="http://sms.zrc-sazu.si/pdf/22/SMS_22_11_Popit.pdf">http://sms.zrc-sazu.si/pdf/22/SMS_22_11_Popit.pdf</a><br/>&#8211; Bavčar, Julijana. 2012. Ptičkov vsaj toliko, kolikor je otrok pri hiši. <em>Delo in dom</em>. Dostopno na: <a href="https://deloindom.delo.si/stanujem/ptickov-vsaj-toliko-kolikor-je-otrok-pri-hisi">https://deloindom.delo.si/stanujem/ptickov-vsaj-toliko-kolikor-je-otrok-pri-hisi</a><br/>&#8211; Zavod Parnas. Priprava poprtnikov. Dostopno na: <a href="http://zavod-parnas.org/w/poprtnik/">http://zavod-parnas.org/w/poprtnik/</a><br/>&#8211; Republika Slovenija, Ministrstvo za kulturo. 2013. Opis enote žive kulturne dediščine: <em>Priprava poprtnikov</em>. Dostopno na: <a href="https://www.gov.si/assets/ministrstva/MK/DEDISCINA/NESNOVNA/RNSD_SI/Rzd-02_00022.pdf">https://www.gov.si/assets/ministrstva/MK/DEDISCINA/NESNOVNA/RNSD_SI/Rzd-02_00022.pdf</a><br/>&#8211; <em>Gottscheer Zeitung</em>. 2014 (december). Dǝ Khöscht ahoimǝ in Gottschǝab.<br/>&#8211; Hauffen, Adolf. 1895. <em>Die deutsche Sprachinsel Gottschee: Geschichte und Mundart, Lebensverhältnisse, Sitten und Gebräuche, Sagen, Märchen und Lieder</em>. Graz: Styria. <br/>&#8211; Županič, Niko. 1937. Okrog novega leta na Kočevskem:<em> </em>Tudi med Kočevarji žal izginjajo originalni zimski običaji. <em>Jutro</em>.<br/>&#8211; Tschinkel, Wilhelm. 2004. <em>Kočevarska folklora: v šegah, navadah, pravljicah, povedkah, legendah in drugih folklornih izročilih = Gottscheer Volkstum: in Sitte, Brauch, Märchen, Sagen, Legenden und anderen volkstümlichen Überlieferungen</em>. Ljubljana: Založba ZRC, ZRC SAZU.</p>

<p>Möchten Sie wissen, wie einst die Neujahrsfeiertage in der Region Kočevje gefeiert wurden? Lesen Sie: <a href="https://www.kocevskibrlog.com/de/weihnachtsbraeuche-und-glaeubigkeiten-in-kocevska-region/">Weihnachtsbräuche und -glauben in der Region Kočevje</a>. </p>
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		<title>Kočevje (Gottschee) Bombchen (Slow.: kočevske bombice)</title>
		<link>https://www.kocevskibrlog.com/de/kocevje-gottschee-bombchen-slow-kocevske-bombice/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Šolar]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2019 18:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Als mein Vater eine Süßigkeit gemacht hat, ist sie auf den Boden gefallen und hat sich zerstreut,« erinnert sich Roman Batis und gibt zu: »deswegen wurde sie Gottschee Bombchen benannt.« Slavko Batis hat in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in einem länglichen Gebäude im Zentrum von Kočevje die Süßigkeit erfunden, die Ortsansäßige sofort angenommen haben und sie gilt als eins der meist angesehenen kulinarischen Produkte aus Kočevska / Gottschee-Land. Wie das aus drei Schichten zusammengesetzte, mit gemahlenen Kaffee bestreute Kočevje Bombchen gemacht wird, hat er auch Adica, Francka, Marjanca und Angelca beigebracht, die Jahrzehnte lang noch leckere Fallschirmspringerchen, Indianerchen, Cremeschnitten, Punschtörtchen, Schaumrollen, Gottschee Sternchen und Küsschen geschaffen haben. Die Gottscheerische Bäckerei und Konditorei war nach ihren Produkten – Batis hatte auch einen Namen als Hersteller ausgezeichneter Bonbons –weit und breit bekannt. »Geschäftsleute aus Ljubljana wollten das Rezept fürs Gottscheerische Bombchen abkaufen, aber der Vater wollte nicht darin einwilligen,« erzählt noch Roman Batis. Damals haben Bäckerei und Konditorei neben KonditorInnen und VerkäuferInnen noch BäckerInnen beschäftigt, mit der Leitung und dem Büropersonal haben sie so insgesamt einem Dutzend von Leuten Brot gegeben. Das Gottschee Bombchen ist geplant entstanden. Der inzwischen schon verstorbene Slavko Batis hat seiner Familie erzählt, dass nach einer [&#8230;]</p>
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<p>»Als mein Vater eine Süßigkeit gemacht hat, ist sie auf den Boden gefallen und hat sich zerstreut,« erinnert sich Roman Batis und gibt zu: »deswegen wurde sie Gottschee Bombchen benannt.« </p>

<p>Slavko Batis hat in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in einem länglichen Gebäude im Zentrum von Kočevje die Süßigkeit erfunden, die Ortsansäßige sofort angenommen haben und sie gilt als eins der meist angesehenen kulinarischen Produkte aus Kočevska / Gottschee-Land. Wie das aus drei Schichten zusammengesetzte, mit gemahlenen Kaffee bestreute Kočevje Bombchen gemacht wird, hat er auch Adica, Francka, Marjanca und Angelca beigebracht, die Jahrzehnte lang noch leckere Fallschirmspringerchen, <em>Indianerchen</em><em>,</em> Cremeschnitten, Punschtörtchen, Schaumrollen, Gottschee Sternchen und Küsschen geschaffen haben.   </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/bombica-4-1024x683.jpg" alt="Das Gottschee Bombchen. Foto: Petra &#x160;olar. " class="wp-image-172" width="525" height="349"/><figcaption>Das Gottschee Bombchen. Foto: Petra Šolar. </figcaption></figure></div>

<p>Die Gottscheerische Bäckerei und Konditorei war nach ihren Produkten – Batis hatte auch einen Namen als Hersteller ausgezeichneter Bonbons –weit und breit bekannt. »Geschäftsleute aus Ljubljana wollten das Rezept fürs Gottscheerische Bombchen abkaufen, aber der Vater wollte nicht darin einwilligen,« erzählt noch Roman Batis. Damals haben Bäckerei und Konditorei neben KonditorInnen und VerkäuferInnen noch BäckerInnen beschäftigt, mit der Leitung und dem Büropersonal haben sie so insgesamt einem Dutzend von Leuten Brot gegeben.   </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Slavko-Batis-avtor-sla&#x161;&#x10D;ice-Ko&#x10D;evska-bombica-Foto-arhiv-druzine-Batis-894x1024.jpg" alt="Slavko Batis, der namhafte Konditor. Foto: Archiv der Familie Batis. " class="wp-image-174" width="382" height="436"/><figcaption>Slavko Batis, der namhafte Konditor. Foto: Archiv der Familie Batis. <br/></figcaption></figure></div>

<p>Das Gottschee Bombchen ist geplant entstanden. Der inzwischen schon verstorbene Slavko Batis hat seiner Familie erzählt, dass nach einer Ausstellung eine Debatte darüber entstand, dass die Stadt an Rinža eine bekannte Süßigkeit braucht, so wie es etwa die Zagreberschnitte und die Sachertorte sind. Diese Aufgabe wurde Slavko Batis zugeteilt, der sich in Ljubljana auf die Zuckerbäckerei spezialisiert hat. Die Kombination von Schichten und Geschmack – dem Süßen und dem Bitteren – hat KäuferInnen überzeugt. »Er hat dann für Verliebte noch Kokosküsschen gemacht,« erinnert sich Roman Batis, aus den Händen seines Vaters sollten aber auch Gottschee Sternchen stammen. Wie eine ehemalige Verkäuferin erzählt, die nicht genannt werden will: »Er war einzigartig, er hat alles Mögliche gemacht.« </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Prva-razstava-gostinstva-in-sla&#x161;&#x10D;i&#x10D;arstva-v-Ko&#x10D;evju-arhiv-dru&#x17E;ine-BatisJPG-1024x683.jpg" alt="Slavko Batis unter seinen KollegInnen bei der Ausstellung der Zuckerb&#xE4;ckerei und Gastronomie. Foto: Archiv der Familie Batis. " class="wp-image-176" width="521" height="346"/><figcaption>Slavko Batis (erste Reihe in der Mitte) unter seinen KollegInnen bei der Ausstellung der Zuckerbäckerei und Gastronomie. Foto: Archiv der Familie Batis. </figcaption></figure></div>

<p>Konditorinnen haben die Tüten mit der Biskuitmasse gefüllt und auf Tabletts Kreise gepresst. Öfen befanden sich im hinteren Teil des Gebäudes. Falls Gebäck, d. h. gebackene Kreise, nicht etwa gleich waren, wurden sie mit besonderen Modellen beschnitten. Auf den gebackenen, mit Essenz befeuchteten Teig wurde Creme aufgestrichen, die u. A. Zucker, Butter, Rum und Reste vom zerkrümmelten Gebäck enthält, und darauf wird Schlagsahne in Käppchenform gegeben. Der letzte Schliff ist gemahlener Kaffee. Die originelle Rezeptur hat Batis Frauen gegeben, die als Konditorinnen gearbeitet haben. Da nicht alle über die entsprechende Ausbildung verfügten, mussten sie eine Prüfung bestehen; damals mussten sie aber noch eigene Rezepte in die Schule mitbringen. Laut Aussage von Roman Batis hat die Familie keine originelle Rezeptur mehr. Nur die Familien, deren Mütter einst als Konditorinnen gearbeitet haben, haben eigene Rezepturen, die sie als ihr größtes Geheimnis verstecken. In den Jahrzehnten nach der Schließung der Bäckerei – heute gibt es in einem Teil dieses Gebäudes ein Optiker und im anderen Teil das Geschäft Zakladi Kočevske (Schätze aus Kočevska) – sind nämlich mehrere Varianten entstanden, die unter leidenschaftlichen Bäckerinnen die Runde machen.          </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Nekdanja-pekarna-02-1024x686.jpg" alt="Im Geb&#xE4;ude, in dem einmal B&#xE4;ckerei und Konditorei waren, sind ber&#xFC;hmte Gottschee Bombchen entstanden. Foto: Petra &#x160;olar. " class="wp-image-179" width="526" height="352" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Nekdanja-pekarna-02-1024x686.jpg 1024w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Nekdanja-pekarna-02-300x201.jpg 300w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Nekdanja-pekarna-02-768x514.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Nekdanja-pekarna-02-750x502.jpg 750w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Nekdanja-pekarna-02-1080x720.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 526px) 100vw, 526px" /><figcaption>Im Gebäude, in dem einmal Bäckerei und Konditorei waren, sind berühmte Gottschee Bombchen entstanden. Foto: Petra Šolar. </figcaption></figure></div>

<p>Die Bäcker haben schon in der Nacht gearbeitet und die Konditorinnen am frühen Morgen. Noch in frühen 80er Jahren des 20. Jahrhunderts hat man auf das Brot in einer Schlange gewartet, die aus der Bäckerei bis auf den Gehsteig gereicht hat. Im zweiten Teil der Bäckerei und Konditorei befanden sich Stühle und einige Tische, wo KäuferInnen ihre Süßigkeiten essen konnten. Die Bäckerei und Konditorei in Kočevje hatte schon lange davor, trotz der Zutaten- und Ausrüstungsmangel – Modelle für Bonbons hat Batis von lokalen Handwerkern herstellen lassen –auch fünf Eissorten, Pralinen, Schmuck für Weihnachtsbäume und eine Menge Leckerbissen für Feinschmecker. Torten von Batis, die auch Ljubljaner bestellt haben, haben bei Messen der Gastronomie und Zuckerbäckerei gewonnen.    </p>

<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Batisova-torta-v-obliki-krone-683x1024.jpg" alt="Torte in Form einer Krone, die Slavko Batis gemacht hat. Foto: Archiv der Familie Batis. " class="wp-image-181" width="380" height="569" srcset="https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Batisova-torta-v-obliki-krone-683x1024.jpg 683w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Batisova-torta-v-obliki-krone-200x300.jpg 200w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Batisova-torta-v-obliki-krone-768x1152.jpg 768w, https://www.kocevskibrlog.com/wp-content/uploads/2019/03/Batisova-torta-v-obliki-krone-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /><figcaption>Torte in Form einer Krone, die Slavko Batis gemacht hat. Foto: Archiv der Familie Batis. </figcaption></figure></div>

<p>Die Gottscheerischen Bombchen können Sie in Kočevje im Stadtskaffeehaus sowie im <a href="https://www.facebook.com/Zakladi-Ko%C4%8Devske-306533453364057/">Geschäft Zakladi Kočevske</a> (Schätze aus Kočevska) kaufen.</p>

<p class="has-small-font-size"><strong>Quellen</strong>: Roman Batis, Sohn von Slavko Batis / eine der ehemaligen Verkäuferinnen (sie will nicht genannt werden).</p>

<p class="has-medium-font-size"><strong>Gottschee Bombchen – Rezept</strong>:</p>

<p><strong>Biskuit:</strong><br/>4 Eier<br/>4 Löffel kaltes Wasser<br/>150 g Zucker<br/>150 g Mehl<br/>Prise Salz<br/>1/2 Backpulver<br/>2 Löffel Öl</p>

<p><strong>Creme:</strong> <br/>100 g Butter <br/>50 g Staubzucker <br/>3 Löffel Rum <br/>2 Löffel Schokopulver <br/>6–10 Löffel Wasser <br/>Rest vom Biskuit.</p>

<p>Eiweiß mit 4 Löffel kalten Wasser zu festen Schnee schlagen. Langsam Zucker, Dotter, Mehl mit Backpulver, Salz und Öl einmischen. In eine große Backform geben und etwa 20 Minuten auf 180 bis 200 C backen.  <br/>Wenn der Biskuit gebacken ist, Kreise ausschneiden. Den Rest vom Biskuit zerkrümmeln, 100 g Butter, 50 g Staubzucker, 3 Löffel Rum, 2 Löffel Schokopulver und 6 bis 10 Löffel Wasser zugeben. Mixen, um eine glatte Punschcreme zu bekommen.  <br/>Biskuitkreise mit Creme bestreichen, mit Schlagsahne verzieren und darüber mit Kaffee bestreuen.<br/></p>

<p class="has-small-font-size"><strong>Rezept: Jana Primčič</strong></p>
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